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Seit der bitteren, aber absolut verdienten 1:4 Niederlage im wichtigen Heimspiel gegen TuS Altrip ist jetzt schon fast eine Woche vergangen und auf die anfängliche Ernüchterung folgte in den Trainingseinheiten unter der Woche die richtige Reaktion und die Mannschaft weiß, dass sie im nächsten wichtigen Auswärtsspiel beim Tabellenschlusslicht VfB Iggelheim II ein anderes Auftreten an den Tag legen muss und ein Sieg fast schon Pflicht ist.

Die Story zum Spiel ist schnell erzählt. Die Gäste aus Altrip, die vor dem Spiel auch Tabellennachbar des TuS waren, sind nach Gronau gekommen, um die 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Von Beginn an war zu erkennen, dass die Altriper es einfach mehr wollten als unsere Jungs. Egal, ob Zweikampfführung, Schnelligkeit und Zielstrebigkeit in den Offensivaktionen oder einfach nur in der Willenskraft, die Gäste waren in fast allen Belangen die stärkere Mannschaft. So entschieden diese auch die erste Hälfte klar und verdient mit 2:0 für sich.

Nach einer entsprechenden Halbzeitansprache ging man zunächst motiviert in den zweiten Durchgang, musste aber dann dass 0:3 hinnehmen und fiel in das Muster der ersten Hälfte zurück und kassierte später noch das 0:4. Der an sich schön herausgespielte Ehrentreffer von Dominic Büttner war letztendlich nur Ergebniskosmetik und das einzigste, offensive Highlight des TuS an diesem gebrauchten Sonntag Nachmittag.

Unterm Strich stand eine verdiente Heimniederlage gegen eine Mannschaft aus Altrip, die den Sieg einfach mehr wollte und dem TuS einen Denkzettel verpasst hat, der hoffentlich zur richtigen Zeit gekommen ist, denn ganz klar ist, es müssen Punkte her, sonst verliert man den Anschluss ans Mittelfeld.

 

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„Déjà-vu“ - das haben sich wohl alle Verantwortlichen des TuS am gestrigen Sonntag nach Abpfiff der Partie beim ASV Waldsee gedacht. Wie schon vor Wochenfrist nach dem Remis gegen Phönix Schifferstadt wusste erst keiner so wirklich was mit dem Punktgewinn anzufangen. Aber zuerst zum Spielverlauf.

Der TuS musste stark ersatzgeschwächt in die Partie gehen. Trainer Chris Marquardt musste neben den bekannten, aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung stehenden Stammspielern, am Sonntagmorgen auch noch auf kurzfristige, u.a. krankheitsbedingte Ausfälle reagieren. Es musste dann erneut der Youngster Tilmann Spielbauer von Beginn an ran, der letzte Woche sein Debüt in der „Ersten“ gab und mit einer guten Leistung beeindruckte. Für die Bank fanden sich zum Glück noch Ersin Gürsoy, der früher aus seiner Genesungspause zurückehrte und Marcel Schlieger aus der AH.
Von Beginn an war viel Tempo im Spiel, was man eigentlich verhindern wollte, um sich die Kraft für 90. Minuten besser einteilen zu können, zumal sich unter den ersten Elf auch einige angeschlagene Spieler befanden. In der 9. Minute gab es dann einen Freistoß für den TuS Höhe der Mittellinie, den Dennis Wick hoch in den Strafraum der Gastgeber schlug. Hier kam Paul Gerth an den Ball, konnte zwar den Abschluss versuchen, wurde aber regelwidrig angegangen, was zum folgerichtigen Elfmeterpfiff führte. Fabian Wolf nahm sich die Kugel und verwandelte den Strafstoß souverän zur 1:0 Führung.
Dann folgten 90 Sekunden Tiefschlaf, nach denen es plötzlich 1:2 aus Sicht des TuS stand. Zuerst spielten die Waldseer Angreifer einen Konter stark aus und nutzen dabei die Unaufmerksamkeit in unserer Defensive eiskalt aus. Nach dem Wiederanpfiff gab es direkt wieder den Ballverlust und der Waldseer Ausgleichstorschütze war erneut geistesgegenwärtig und konnte direkt seinen zweiten Treffer markieren und somit binnen 90 Sekunden das Spiel drehen.
Zum Glück wachten unsere Jungs danach schnell wieder auf und knapp zehn Minuten später legte der heute wieder stark aufspielende Paul Gerth ein gutes Solo durch Mittelfeld hin und schoss dann aus 18 Metern aufs Tor. Treffer in den Winkel! Traumtor! Ausgleich! Das war ganz wichtig zur dem Zeitpunkt, vor allem auch für den Kopf und die Moral. Kurz vor Halbzeit hätte es noch besser kommen können, eigentlich müssen. Nach einem Fehler der Gastgeber im Spielaufbau liefen plötzlich Murat Kezer und Dominic Büttner alleine auf den Waldseer Torwart zu. Murat Kezer legte den Ball ideal rüber auf Dominic Büttner, aber dieser versuchte es zu kompliziert und es blieb beim 2:2, mit dem es auch zum Pausentee ging.

Zu Beginn der zweiten Hälfte war es weiter ein intensives Spiel, aber von Minute zu Minute merkte man beiden Mannschaften an, dass die Partie bisher doch viele Körner gekostet hat und es gab zuerst wenige Chancen auf beiden Seiten. Nach 15 Minuten gab es dann wieder einen Konter für die Gastgeber und der Doppeltorschütze durfte ganz allein und ungestört über 20 Meter von der Seitenauslinie in den Strafraum und auf Marek Schum zu laufen und hatte am Ende leichtes Spiel seinen dritten Treffer zu erzielen. Das darf so nicht passieren. Wieder lag man hinten und die Kräfte schwanden weiterhin. Unsere Jungs gaben sich aber noch nicht geschlagen und versuchten es weiterhin mit aller Kraft. Trainer Chris Marquardt brachte dann in der 65. Und 76. Minuten seine beiden einzigen Ersatzspieler, da die Partie ihren Tribut zollte und man die frischen Kräfte unbedingt benötigte. Der Rest musste sich einfach durchbeißen.
Fünf Minuten vor Schluss gab es dann nochmal ein Push, nachdem ein Waldseer Spieler nach wiederholtem Foulspiel zurecht mit Geld-Rot vom Platz gehen musste. Der drauffolgende Freistoß von der Mittellinie wurde in den Strafraum der Gastgeber getreten und da war ja was in der ersten Hälfte. Und dieser Standard war wirklich fast eine Kopie des Freistoßes, welcher zum 1:0 führte. Wieder landete der Ball vor den Füßen von Paul Gerth, nur dieses Mal hatte er mehr Platz und nutze diesen auch eiskalt aus und drosch die Kugel aus kurzer Distanz in die Maschen zum verdienten 3:3 Ausgleich. Das war dann auch der Endstand.

Um die Fragestellung von Beginn zu beantworten: Unter den Umständen mit all den Ausfällen und angeschlagenen Spielern und da es ein Auswärtsspiel war, dem es an Intensität und Kräfteverschleiß absolut nicht gefehlt hat, kann man diesmal auf jeden Fall mit dem Punktgewinn zufrieden sein, auch wenn natürlich mehr drin gewesen wäre.. Auf der positiven Seite ist man jetzt seit 4 Spielen ungeschlagen, was für einen Aufsteiger auch nicht selbstverständlich ist.

 

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Am vergangenen Sonntag stand für unsere 1. Mannschaft das nächste Heimspiel an. Es ging gegen Phönix Schifferstadt II. Nach dem Spiel wusste niemand so recht, wie man den 2:2 Endstand einordnen sollte. Ein glücklicher Punkt, da die Gäste gegen Ende einige Hochkaräter liegen ließen und gut und gern alle drei Punkte hätten mitnehmen können oder doch verlorene zwei Punkte, da beide Gegentore total unnötig waren und man locker auch selbst als Sieger hätte vom Platz gehen können.

Zu Beginn war es ein ausgeglichenes Spiel ohne große Aufreger. Nach ungefähr 15 Minuten gab es dann einen Schockmoment als ein Schifferstadter Stürmer plötzlich ganz alleine vor Marek Schum auftauchte. Zum Glück war dieser selbst genauso überrascht, dass das kein Abseits war , so wie die komplette Defensive des TuS, und vergab die Riesenchance leichtfertig. Bis kurz vorm Halbzeitpfiff passiert wenig Erwähnenswertes. Nur einmal und hier durfte der TuS jubeln. Nach einem Freistoß aus den Halbfeld fischte der Gästekeeper die Kugel locker aus der Luft und warf sich auf den Boden, verlor aber dort direkt den Ball. Dennis Wick reagierte blitzschnell und verwandelte aus der Drehung zum 1:0 Führungstreffer, was auch den Halbzeitstand markierte.

Nach der Pause sahen die Zuschauer zuerst ein ähnliches Bild wie im ersten Durchgang, ein im Mittelfeld umkämpftes Spiel mit wenigen Strafraumszenen und Torchancen. Nach und nach wurde aber der Schiedsrichter zu einem Faktor. Um dies vorab zu erwähnen, es gab keine schwerwiegenden Fehlentscheidungen, aber die zunehmende kleinliche Urteilsvergabe gepaart mit einer zu geringen Präsenz am eigentlichen Ort des Geschehens führten zu einigen kleineren Fehlentscheidungen auf beiden Seiten, die zwar keinesfalls spielentscheidend waren, aber zum steigenden Ummut aller 22 Akteuere und auch den Zuschauern beitrugen. Es ist schwer zu sagen, ob dieser Unmut auch entscheidend dazu geführt hat, dass nach einem vermeintlichen Foulspiel der Schifferstädter, welches nicht geahndet wurde, einfach stehengeblieben wurde, während die Gäste weiterspielten und die Lücke in der Verteidigung ausnutzen, um den 1:1 Ausgleich (61.) zu erzielen. Das darf nicht passieren!

Der TuS zeigte sich aber wenig geschockt, im Gegenteil, Fabian Wolf holte nur einige Minuten später sogar den Zauberfuß raus und erzielte per traumhaften Volleyschuss aus 18 Metern genau in den Winkel den die erneute Führung. Leider hielt auch diese Führung nicht lange und nur zwei Minuten später gab es wieder eine Situation wie schon beim 1:1. Nach einem Ballverlust im Angriffsdrittel wird einfach liegengeblieben, was in der Defensive wieder zu einer Unterzahl führte. Die Schifferstädter nutzten diese wieder eiskalt aus und glichen zum 2:2 aus. Davon erholten sich unsere Jungs nicht mehr hatten am Ende noch Glück, dass die Gäste in der letzten Viertelstunde noch einige 100%tige Chancen liegen ließen.

Am Ende steht man wieder nur mit einem Punkt da, mit dem man auf einer Seite aber auch zufrieden sein muss.

 

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An diesem Wochenende musste unsere 1. Mannschaft beim TuS Friedelsheim ran. Die Mannschaft wollte natürlich an den bisherigen guten Leistungen anknüpfen und wieder etwas Zählbares mit nach Hause nehmen. Aber es stand ein hartes Kampfspiel bevor.

Zu Beginn sah aber alles danach aus, als könnten es einfache 3 Punkte werden. Dennis Wick brachte den TuS früh in Führung. Er verwandelte ein Eckball direkt per Kopf zum 1:0 (5.). Danach hätten unsere Jungs schon für Ruhe sorgen können, Jeremias Bergtholdt und Max Warmbier vergaben aber ihre guten Chancen und es blieb bei der knappen Führung. Nach einer Viertelstunde entwickele sich ein ganz anderes Spiel. Die Hausherren versuchten in jedem Zweikampf einen Freistoß herauszuholen und fielen schon beim kleinsten Körperkontakt mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden - eine oscarreife Performance. Leider spielte der Schiedsrichter mit und es gab allein in der ersten Hälfte schon gefühlt 136 Freistöße für die Gastgeber, die leider immer gefährlich waren, da sie stets gut ausgeführt wurden. Unsere Mannschaft versuchte das Ergebnis einfach nur mit in die Pause zu nehmen, was am Ende mit viel Einsatz und etwas Glück auch gelang.

Direkt nach der Pause wurden dann alle Gronauer Spieler und Zuschauer wachgerüttelt. Nach einem Schuss der Friedelsheimer rettete das Lautenkreuz mit einem lauten Knall den hier chancenlosen Marek Schum im Tor des TuS. Danach entwickelte sich ein absolutes Kampfspiel, das von beiden Seiten hart geführt wurde, die Gastgeber aber manchmal bewusst eine Verletzung in Kauf nahmen - unschön. Der Schiedsrichter hatte keine klare Linie und trug leider zum immer härter werdenden Spiel bei. Die Friedelsheimer blieben Ihrer Linie treu und setzen einzig und allein auf Standards und abundzu weite Bälle, die dank des kleinen Spielfeldes auch für ordentlich Gefahr sorgten. Es gab aber nur wenige hochkarätige Chancen auf beiden Seiten. In 63. Minute kam dann kurzzeitig das Pech dazu. Der aufgrund eines zuvor harten Einsteigens des gegnerischen Stürmers leicht angeschlagene Marek Schum konnte einen strammen Schuss aus knapp 16 Metern nicht festhalten und leider war der Friedelsheimer Angreifer direkt zu Stelle und schob zum 1:1 Ausgleich ein, was aufgrund des Spielverlaufs dann auch in Ordnung ging. Es wurde danach hitziger und hitziger, da beide Teams unbedingt gewinnen wollten. Wenige Minuten vor Schluß dann der vermeintlich entscheidende Konter für den TuS. Murat Kezer bekam den Ball wunderschön in den Lauf gespielt und konnte in zentraler Position frei auf das Gästetor laufen und vollendete eiskalt, aber der Schiedsrichter entschied auf Abseits, ein klare Fehlentscheidung, da Murat Kezer ganz klar hinter dem gegnerischen letzten Mann startete. Die Schlussphase wurde dann noch von zwei gelb-roten Karten überschattet. Auf Seite des TuS bekam diese Marvin Kunz für wiederholtes Foulspiel und auf der Seite der Gastgeber musste ein Verteidiger nach einer Notbremse gehen, was gut und gerne auch „glatt“ Rot hätte sein können, wenn nicht sogar müssen.

Es passierte dann aber nichts mehr und es blieb beim 1:1 Unentschieden, dass unterm Strich in Ordnung geht, aber den bitteren Beigeschmack hat, dass dem TuS ein glasklares Tor aberkannt wurde, dass letztendlich für 3 Punkte gesorgt hätte.

 

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Nach dem spannenden Auftakt letzte Woche im Derby ging es heute zum ersten Auswärtsspiel nach Wachenheim, Zu Beginn neutralisierten sich beide Mannschaften mehr oder weniger und das Spiel fand hauptsächlich im Mittelfeld statt. Positiv aus Gronauer Sicht, man stand defensiv gut und spielte auf Augenhöhe mit den Gastgebern und durfte dann auch die erste Chance für sich verbuchen. Fabian Wolf scheiterte nach schöner Flanke aber knapp. Es waren trotzdem die Gastgeber, die zuerst trafen und glücklich in Führung gingen. Nach einem Steilpass war der Wachenheimer Stürmer eigentlich schon abgedrängt, schoss mehr oder weniger aus Verzweiflung aus extrem spitzen Winkel aufs Tor, erwischte Marek Schum aber auf dem falschen Fuß und die Kugel landete im Netz. Unsere Jungs zeigten sich aber nur kurz beeindruckt und kamen stark zurück. Nach einem guten Freistoß von Dennis Wick aus dem linken Halbfeld, der weit in den Strafraum flog, köpfte Paul Gerth sehenswert zum 1:1 Ausgleich ein. Danach war das Glück auf Marek Schums Seite, nach einem unnötigen Konter der Wachenheimer war er schon geschlagen, der Ball sprang aber vom Innenpfosten zurück direkt in seine Hände. Das ganze Team atmete kurz durch und spielte dann weiter ansehnlich nach vorne und ging dann auch verdient in Führung. Jeremias Bergtholdt leitete eine schöne Kombination über die Mitte ein, legte stark auf Joscha Reitmeier nach links außen, der dann eine wunderschöne Flanke über den Torwart hinweg schlug und am Ende war es Jeremias Bergtholdt selbst, der zum 2:1 ins leere Tor köpfte. Kurz vor der Halbzeit hätte er sogar noch einen draufsetzen können, doch stand ihm nach wiederum schöner Ballstafette das Lattenkreuz im Weg. Schade! Mit einem verdienten 2:1 ging es zum Pausentee.

Wie eng Glück und Pech zusammenliegen können, musste Marek Schum direkt nach Pause bitterlich feststellen. Er lief einen Steilpass gut ab und warf sich am linken 16er Eck auf den Ball, aber konnte diesen irgendwie nicht festhalten und die Kugel fiel dem auslaufenden Wachenheimer Stürmer direkt vor die Füße. Dieser musste nur noch zum Ausgleich einschieben. Die Gastgeber wollten nun das Momentum nutzen und taten dies auch. Mit einem sehenswerten Sonntagsschuss aus rund 20 Metern drehten Sie nach nicht einmal fünf Minuten in der zweiten Hälfte die Partie. Unsere Mannschaft war danach sichtlich geschockt und es lief lange Zeit nicht mehr viel zusammen. Viele Fehlpässe und kleine Fehler bestimmten das Spiel unserer Mannschaft. Die Wachenheimer machten nur noch das nötigste und spielten auf Konter bzw. lang und weit auf ihre schnellen Aussenstürmer. Abermals stand das Pech im Vordergrund, als ein verunglückter Schuss eines Wachenheimer Angreifers eigentlich gut geblockt wurde, aber dann direkt vor die Füße seines Teamkameraden fiel, der dann aus sieben Metern nur noch verwandeln musste. Im direkten Gegenzug gelang Fabian Wolf nach schöner Flanke von Christoph Graf der 3:4 Anschlusstreffer. Hier waren noch gut 25 Minuten zu spielen und quasi noch alles drin. So langsam ließen aber die Kräfte nach und es gelang unseren Jungs nicht mehr wirklich für Gefahr zu sorgen, auch wenn man sich nicht aufgab und alles versuchte. Am Ende stand dann eine etwas unglückliche Niederlage, aber unterm Strich müssen sich unsere Jungs nicht viel vorwerfen.

 

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Nach zwei guten Auftritten, aber mit wenig Ausbeute, sollte beim zweiten Heimspiel gegen den TSV Königsbach II der erste Saisonsieg her. Und die Zuschauer, die bei schwülen Temperaturen den Weg auf den Sportplatz gefunden haben, wurden nicht enttäuscht.

Unsere Jungs waren von Beginn an spielbestimmend und wussten mit tollen Kombinationen und sauberem Passspiel zu gefallen. Nach 10 Minuten war es auch schon soweit und unsere Mannschaft ging durch Paul Gerth, der einen Abpraller nach einem indirekten Freistoß im Strafraum eiskalt versenkte, mit 1:0 in Führung. Nur wenige Minuten später zeigte Dominic Büttner dann sein erstes Sahnestück des Tages, als er eine starke Flanke von Jeremias Bergtholdt per sehenswertem Flugkopfball unhaltbar für den Gästekeeper im rechten oberen Toreck platzierte und damit auf 2:0 erhöhte. Unsere Jungs ließen nicht locker und setzen die Königsbacher schon in ihrer eigenen Hälfte unter Druck, was immer mal wieder zu Fehlern führte. Einen davon nutze der heute überragende Jeremias Bergtholdt aus und schob den Ball nach einem kapitalen Fehlpass der Gästeverteidigung aus knapp 18 Metern am chancenlosen Torwart vorbei zum 3:0, was auch den Pausenstand markierte.

Zu Beginn der zweiten Hälfte bot sich ein unverändertes Bild. Unsere Jungs waren in Spiellaune und kamen immer wieder über die eigene linke Außenbahn und den starken Jeremias Bergtholdt, der seinen Gegenspieler immer wieder ins Laufduell schickte. Einen solchen Steilpass verwertete er stark und spielte Murat Kezer im Strafraum frei, der auf Höhe des 5-Meterraums auf die Grundauslinie zog und den Ball zurücklegte. Wenn es nicht läuft, kommt alles zusammen, was auch einer der Gästeverteidiger leidhaft feststellen musste, denn er fälschte den Rückpass von Murat Kezer unhaltbar ins eigene Tor ab und stellte dadurch schon kurz nach Wiederanpfiff auf 4:0. Einen weiteren Steilpass auf Jeremias Bergtholdt nutzte dieser wiederum stark und zog von links in den Strafraum rein und legte rüber am Torwart vorbei auf den mitgelaufenen Murat Kezer, der nur noch ins leere Tor einschieben musste und mit dem 5:0 seinen zweiten Saisontreffer erzielte. Fünf Minuten später gab es dann das vermeintliche Highlight des Tages. Nach einer überragenden Flanke von Max Warmbier, hob der völlig alleingelassene Dominic Büttner vom Boden ab und schweißte die Kugel per genialem Fallrückzieher aus knapp 10 Metern unhaltbar ins Gästetor ein - Traumtor!
Den Schlusspunkt eines starken Auftritts unserer Jungs setzte Marvin Kunz, der nicht lange brauchte nach seiner Einwechslung und nach erneut starker Flanke von Max Warmbier überlegt zum 7:0 Endstand vollendete.

Die tolle Leitung und der erste Dreier für unser Team in der laufenden Saison wurde anschließend gemütlich mit den Fans gefeiert.

 

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Nach langer Durststrecke gab es in Gronau endlich wieder Kreisligafussball zu sehen und dann direkt das Derby gegen die neu formierten Nachbarn aus Dannstadt und Rödersheim. Wenn man sich so umsah auf und um den Sportplatz, war klar, dass auf den Straßen der drei Ortsgemeinden wohl nicht all zu viel los gewesen sein dürfte.
Die Rollen waren vor Spielbeginn auch klar verteilt. Der TuS als Aufsteiger, der sich dem Klassenerhalt verschrieben hat, sah sich einem der vermeidlichen Aufstiegskandidaten gegenüber. Aber es war nun einmal Derby, da ist ja quasi alles möglich.

Nach verhaltenem Auftakt beider Teams, waren es die Gäste, die sich die ersten Großchancen erspielten. Im Laufe der ersten Halbzeit tauchten diese zwar nicht oft, aber wenn dann immer extremst gefährlich vor dem Tor des TuS auf. Lediglich der überragende Marek Schum und ganz einfach das Pech der Gästestürmer sorgten dafür, dass der TuS mit einem zufriedenstellenden 0:0 in die Pause ging.

In der zweiten Hälfte begannen die Dannstadt/Rödersheimer mit viel Druck und kamen schnell zu weiteren Chancen, aber dasselbe Bild wie im ersten Durchgang. Entweder verhinderte Marek Schum mit einer starken Parade den Rückstand oder standen sich die Gästestürmer mehr oder weniger selbst im Weg. Mitte der zweiten Hälfte war es aber dann soweit und die Gäste gingen verdient in Führung. Danach verpassten diese aber nachzulegen und es kam, zur Freude aller Gronauer, so wie es oftmals in so einem Spiel kommt. Fünf Minuten vor Schluss glich der TuS, der sich nicht aufgab, zum 1:1 aus. Der Neuzugang Murat Ketzer wurde steil geschickt und schloß eiskalt ab. Nur zwei Minuten danach kannte der Jubel keine Grenzen, denn der zu vor eingewechselte Marvin Kunz trat zum Freistoß an, eine Disziplin, die er in der vergangen Aufstiegssaison perfekt beherrschte. Und er machte es wieder, der stramme Schuss landete im Netz, 2:1 für den TuS! Nun war die Sensation zum greifen nahe, aber die Gäste waren wütend und leider nutzen diese Ihre letzte Chance und glichen in der letzten Minute zum 2:2 aus. Was eine Schlussphase in Gronau, 3 Tore in den letzten 5 Minuten, wow. Auch wenn der Sieg drin gewesen wäre, muss man am Ende mit dem Punkt absolut zufrieden sein.

 

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