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Mittwoch, 04.12.2013

In der dritten Runde des Kreispokals trafen wir auf den Landesligisten JFV Leiningerland.  Da unser Platz bereits im Winterschlaf liegt und wir die Terminhatz der vergangenen Rückrundensaison nicht wiederholen wollten, einigten wir uns darauf, das Heimrecht an den JFV abzutreten und das Spiel unter der Woche auf dem Kunstrasenplatz in Hettenleidelheim auszutragen.

Gespannt, was eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte der Landesliga so drauf hat, begann unser Team die Partie sehr verhalten. Mit dieser Herangehensweise luden wir  den Gegner allerdings förmlich in die eigene Hälfte ein. Bereits nach zwei Minuten musste Ensar beim Herauslaufen Kopf und Kragen riskieren,  um einen geschickt durch die Schnittstelle gespielten Pass abzufangen. Immer wieder versuchte das sehr präsente und ballsichere offensive Mittelfeld des JFV die sprintstarken Außenstürmer in Szene zu setzen. Auf Kosten der eigenen Offensivkraft setzte unsere Mannschaft deshalb zunächst das Hauptaugenmerk darauf, den Geschwindigkeitsüberschuss der Leininger auszugleichen. Dies gelang durchaus. Der Angriffsschwung des JFV wurde gebremst, die Zuspiele in den Strafraum unterbunden, bei den gegnerischen Eckbällen hatten wir die Lufthoheit. Allerdings konnten wir auch keine nennenswerten Gegenangriffe inszenieren. Unsere häufig zu planlos angelegten Konter wurden von der Leininger Verteidigung relativ leicht abgefangen, die Bälle kamen postwenden zurück. In der Folge entwickelte sich ein Pokalfight mit deutlich höheren Ballbesitzanteilen für den JFV. Hätte der Schiedsrichter jedoch Mitte der ersten Halbzeit bei einem Kopfballduell knapp außerhalb der Strafraumgrenze nicht auf einen fragwürdigen Freistoß für den Gegner entschieden, hätten wir in dieser Hälfte keinen gefährlichen Abschluss auf unser Tor hinnehmen müssen. So konnte der Landesligist die Chance nutzen und mit einem knallharten Schuss in den rechten Winkel in Führung gehen.

Auch die zweite Hälfte begann mit Vorteilen für die Heimmannschaft. Doch wieder war es eine Schiedsrichterentscheidung, die zum nächsten Treffer für die Platzherren führte. Eigentlich war der Angriff von unserer Defensive schon geklärt, da kam der gegnerische Stürmer im Zweikampfsprint auf dem Weg aus dem 5-Meterraum heraus ins Straucheln, was prompt mit Strafstoß  geahndet wurde.  Auch diese Gelegenheit ließ sich Leiningerland nicht entgehen. Glück hatten wir wenig später, als eine zu kurz abgewehrte Ecke vom Gegner mit toller Schußtechnik volley an die Torlatte getrümmert wurde.  Im Gefühl des sicheren Sieges schaltete die Heimmannschaft danach einen Gang zurück, während unsere  Jungs jetzt alles nach vorne warfen und unverdrossen weiterkämpften. Diese Entschlossenheit wurde in der 69‘sten Minute belohnt, als unser Pressing auf die gegnerische Innenverteidigung zu einem unkontrollierten Rückpass führte. Maurice, der vorausschauend in den Strafraum gesprintet war, konnte den Ball am herausstürzenden Torwart vorbei ins Tor spitzeln.

In den letzten Spielminuten waren wir dann komplett am Drücker.  Leider strich Kevins Heber in der Schlußminute knapp am langen Pfosten vorbei, sonst hätten wir die Partie noch drehen können. So endete das äußerst faire Match mit einem über die gesamte Spielzeit gesehen, nicht unverdienten Sieg für  Leiningerland. Dennoch ein großes Lob an unsere Jungs, die trotz krankheitsbedingter Schwächungen und Ausfällen dem klassenhöheren Gegner bis zur 80sten Minute Paroli geboten haben.

Für die B-Jugend des TuS 1920 Gronau waren im Einsatz:
Altas Ensar; (Bergtholdt Jeremias); Clade Erik;  Ebert Kevin; Etzberger Eric; (Gerth Paul); Kokott Maurice; Llapaj Labinot, Mittag Christian; Mittag Michael; Reitmeier Joscha; Schmidt Nicolas; Selinger Denis; Tilman Spielbauer; Lukas Stang; Vicari Pietro  und  Warmbier Max

 

   
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